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Die Internationalen Treffen der Partnerstädte des Limousin

 

Die internationalen Treffen der Partnerstädte des Limousin ( RIVJL ) bieten einen privilegierten Raum zum Dialog unter den europäischen Bürgern und den institutionellen Vertretern zu aktuellen europäischen Themen. Sie geben auch Gelegenheit, die Partnerschaften der Gemeinden  zu mobilisieren und der breiten Masse den europäischen Kulturreichtum vorzustellen.

 


Das Herz des Projektes besteht aus den drei Tagen der Begegnung, die für die breite Masse geöffnet sind und an denen mehr als 600 Personen aus dem Limousin und den Partnerstädten teilnehmen.

 

Zwei Themen gelten als roter Faden dieser dritten Ausgabe:

-die europäischeStaatsangehörigkeit 

-der wirtschaftliche Einfluss der europäischen Politik in den Territorien

 

Diese zwei Themen sind dem aktuellen europäischen Zeitgeschehen angemessen:

2013 wird das europäische Jahr der Bürger sein, es ist auch das 50-jährige Jubiläum des Elyseevertragesund im Jahr darauf, 2014, finden die Europawahlenstatt.
 

 

Der 3. RIVJL hat die Besonderheit, sechs europäische Gebiete näher zu bringen : das Limousin (Frankreich), Mittelfranken (Deutschland), die Pommern (Polen), die Provinz von Ravenna (Italien), Picanya (Spanien) und Judett de Bacau (Rumänien). Die Zusammenarbeit betrifft hauptsächlich eine soziologische Untersuchung,

Beiträge von Spezialisten, Verwirklichung von  Videoberichten und Ausstellungs-Plakaten.

 

Die Idee einer Begegnung der Partnerstädte desLimousinwurde2000 in Brive-La-Gaillarde (Departement Correze) geboren, wo sich große Delegationen von Bürgern der Partnergemeinden zu einemProgramm mit  starkereuropäischer Dimension trafen.

 

In Anbetracht der Begeisterung der Teilnehmer und des Erfolges des Treffens hat der Verein der Partnerstädte des Limousindann beschlossen, eine zweite Auflagezu planen, die 2008 in Guéret (Departement Creuse) stattfand und die ebenfalls ein großer Erfolg wurde.

 

Dieser festgestellte Erfolg und die Art und Weise, wie die Teilnehmer über ihre europäische Staatsangehörigkeit denken, haben die Organisatoren ermuntert, eine dritte Auflage zu organisieren, diesmal in Limoges und Feytiat (Departement Haute-Vienne).

 

Die 3. Auflage

Zwei Themen wurden als Mottos gewählt:
- Die europäische Staatsangehörigkeit: die europäische Staatsangehörigkeit: wie versteht sie sich? Wie kann man Kontakte zwischen Bürgern und Gewählten stärken? Wie kann man die Bürger und die europäischen Institutionen einander näher bringen?

              
- Die wirtschaftlichen Auswirkungen der EU-Politik in den europäischen Gebieten
 

Das Thema der europäischen Staatsbürgerschaft ist besonders aktuell:

2013:Europäisches Jahr derBürger

2014: Wahlen zum Europäischen Parlament und  50 Jahre des Elysée-Vertrag
 

Deutsch
2013 wird Europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger

 

Je besser die Männer und Frauen in Europa ihre Rechte als EU-Bürgerinnen und -Bürger verstehen, desto bewusstere Entscheidungen können sie in ihrem täglichen Leben treffen und desto intensiver wird das demokratische Leben in Europa auf allen Ebenen.

 

Dies ist die Idee hinter dem Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger 2013, das folgende Entwicklungen unterstützen wird:

  • Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger über ihre Rechte und Möglichkeiten im Rahmen der EU-Bürgerschaft, insbesondere über ihr Recht auf freie Wahl des Arbeits- und Aufenthaltsortes in der EU;
  • Anregung einer Debatte über die Hindernisse, die den Bürgern die Ausübung ihrer Rechte erschweren, und Erarbeitung konkreter Vorschläge für die Beseitigung dieser Hindernisse;
  • Ermutigung der Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an Bürgerforen über die EU-Politik.

 

Die Veranstaltungen im Rahmen des Europäischen Jahres sollen so weit wie möglich von den Bürgerinnen und Bürgern oder zivilgesellschaftlichen Organisationen selbst organisiert werden.

 

Maßnahmen der Europäischen Kommission:
  • Zentral organisierte Kommunikationskampagne mit mehrsprachiger Website, Kommunikations-Toolbox, Pressemappe und Werbematerial;
  • Eröffnungs- und Abschlusskonferenzen für das Europäische Jahr sowie thematische Konferenzen;
  • Beteiligung an nationalen, regionalen und lokalen Veranstaltungen in der gesamten EU.

 

Die offizielle Website zum Europäischen Jahr wird in Kürze verfügbar.

 

http://ec.europa.eu/citizenship/european-year-of-citizens-2013/index_de.htm

 

Das Parlament

Das Parlament ist Ihre Vertretung, denn es ist das einzige unmittelbar gewählte Organ der Europäischen Union.

 

1952 als Gemeinsame Versammlung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) gegründet und 1958 in Europäische Parlamentarische Versammlung umbenannt, erhielt das Europäische Parlament 1962 seinen heutigen Namen. Die ersten Direktwahlen fanden 1979 statt. Die derzeitigen Mitglieder des Europäischen Parlaments wurden bei den Wahlen des Jahres 2009 gewählt; ihr Mandat währt bis zum Jahr 2014.

Die Entwicklung des Parlaments ist eng mit einer Folge von Verträgen verknüpft, die im derzeit geltenden Vertrag von Lissabon gipfeln. Diese Verträge legen die Regeln und Tätigkeitsfelder der Union fest und haben aus der EGKS von einst die Europäische Union in ihrer heutigen Form entstehen lassen.

 

Das Europäische Parlament hat in den vergangenen Jahrzehnten stetig an Einfluss gewonnen und fungiert jetzt für nahezu das gesamte EU-Recht als Mitgesetzgeber. Gemeinsam mit dem Rat nimmt das Parlament Vorschläge der Kommission an oder ändert sie ab. Das Parlament überwacht auch die Arbeit der Kommission und stellt den Haushaltsplan der Europäischen Union fest. Wie dies alles funktioniert, können Sie der folgenden Darstellung entnehmen.

Neben diesen offiziellen Befugnissen arbeitet das Parlament auch eng mit den nationalen Parlamenten der EU-Staaten zusammen. Regelmäßig stattfindende gemeinsame parlamentarische Sitzungen ermöglichen eine bessere Einbeziehung der einzelstaatlichen Sichtweisen in die Beschlüsse des Parlaments.

 

Das Europäische Parlament ist das einzige direkt gewählte EU-Organ und eine der größten demokratischen Versammlungen der Welt. Seine 754 Mitglieder vertreten die 500 Millionen Bürger der EU. Sie werden alle fünf Jahre von den Wahlberechtigten aller 27 Mitgliedstaaten gewählt.

Möchten Sie wissen, wie das Parlament aufgebaut ist? Nach ihrer Wahl organisieren sich die Mitglieder nach politischen Kriterien. Sie bilden Fraktionen, um ihre Standpunkte besser zu vertreten. Derzeit gibt es sieben Fraktionen.

Der überwiegende Teil der eigentlichen Arbeit des Parlaments findet in Fachausschüssen statt, die Berichte ausarbeiten, über die später im Plenum abgestimmt wird.

Die Geschäftsordnung des Parlaments bildet ein detailliertes Gerüst für die Funktionsweise des Parlaments. Da das Parlament alle EU-Bürger vertritt, wurde die Mehrsprachigkeit zu einem seiner wichtigsten Merkmale. Die Dokumente des Parlaments werden in allen Amtssprachen der EU veröffentlicht, und jedes Mitglied des Europäischen Parlaments hat das Recht, in der Amtssprache seiner Wahl zu sprechen.

 

 

http://www.europarl.europa.eu/aboutparliament/de/00b3f21266/Service.html

Rédigé par RIVJL 2013

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